So lautet der Titel ihres zweiten Buches über die
Erlebnisse der 6 Jahre auf dem Wasser, die im Jahre 1982 begann und vor der
Küste Alaskas 1988 ein jähes Ende fanden.
Leider ist das Buch nur noch antiquarisch zu
erhalten.
Immer mal wieder "googeln", es werden immer wieder
Einzelstücke preiswert angeboten!
Wegen des langen Aufenthaltes in den Tropen hatten
die Klee´s ihre VAGANT von rot auf weiß gestrichen.
Hier der Klappentext zum Buch:
Einmal reicht nicht,
sagten sich Ursel und Friedel Klee nach ihrer ersten Weltumsegelung
1976/79. Sie rüsteten ihre VAGANT neu aus und strebten 1982 wieder hinaus
auf die großen Ozeane, die ihre Heimat geworden sind. Und diesmal wurde ihre
Reise doppelt so lang. Sie suchten Wege abseits der "Autobahn in die
Südsee" und landeten an Inseln und Küsten, die von den meisten
Blauwasserseglern auch heute noch gemieden werden. Auf den Kapverden lernen
sie das bitter arme Inselafrika kennen. In Brasilien erleben sie die
Eruption des Karnevals und erholen sich vom überwältigenden Rio mal eben mit
einem 4 800-sm-Törn zu Napoleons Verbannungsinsel St. Helena. Montevideo
und Buenos Aires sind die nächsten Stationen, die zum Verweilen laden, aber
der lange Schatten Kap Hoorns greift schon nach den beiden Seglern. Mit
ihrem nur 9,20 m langen Boot kämpfen sie sich durch die stürmische
LeMaire-Straße, runden das gefürchtete Kap und steuern danach wieder
nördliche Kurse, hinein in die Gezeitenwirbel und Fallböen der Kanäle
Feuerlands und Patagoniens: eine
- Etappe, die ihnen das
Letzte abverlangt, aber auch unvergessliche Naturerlebnisse beschert. Danach
suchen die Klees die Wärme der Tropen. Über die südlichen Pazifikinseln
erreichen sie Polynesien, entdecken so manches abgelegene Atoll für sich
allein und feiern schließlich Wiedersehen mit dem an Kontrasten reichen
Neuseeland. Was Stürme und Riffe nicht geschafft haben, gelingt dort fast
einem bösen Unfall: das Seglerpaar von der See zu trennen. Doch mit eisernem
Willen lernt Skipper Friedel wieder gehen, und bald liegen vor VAGANT´s Bug
neue, von anderen noch kaum angelaufene Inseln: die Korallenatolle
Melanesiens und die Vulkankegel Mikronesiens.
Nach der Weite und
Einsamkeit des Pazifiks wird Japan mit seinem Mammutzentrum Tokio fast ein
Kulturschock. Aber Land, Leute und die seglerisch schwierigen Küsten
Nippons machen diese Herausforderung zu einem neuen Höhepunkt. Staunend
erleben die Klees, was die noch junge Seglernation Japan zu leisten vermag.
Nach dem letzten "Sayonara" heißt es, den kalten Vorboten der Beringsee
standzuhalten. Fast am Rand der Arktis segelt nun VAGANT, die am Hoorn schon
dem eisigen Atem des Südpols getrotzt hat, durch die Inseln der Aleuten nach
Alaska. Die Bäreninsel Kodiak und die Gletscher des hohen Nordens
faszinieren die beiden Seewanderer so sehr, dass ihnen der Aufbruch nach
Süden, quer über den Golf von Alaska, schwer fällt. So ereilt sie im ersten
Herbststurm des Jahres das Schicksal: Eine besonders hohe See stellt VAGANT
auf den Kopf. Während sie kieloben treiben, erleben die Klees die
furchtbarsten Augenblicke ihrer Reise. Aber das unverwüstliche Boot richtet
sich, wenn auch entmastet, wieder auf. Mit Entschlossenheit, Notrigg und
Glück können sich die beiden in einen kleinen Hafen retten. Sie überwintern
bei Fischern und Waldläufern, reparieren ihr Boot, stellen einen neuen Mast
und laufen im Frühling wieder aus, südwärts zu neuen Zielen: unbeirrbare
Seewanderer, die kein Aufheben von ihren großen Leistungen machen und doch
unter deutschen Seglern ihresgleichen suchen. Ausgerüstet nur mit dem
Nötigsten, aber mit einem erprobten Boot und der Erfahrung vieler
Segeljahre, haben die Klees den Pazifik zwischen 60° Süd und 60° Nord
befahren. Über 100000 Seemeilen blieben in ihrem Kielwasser zurück - und
eine Fülle erregender Erlebnisse, von denen dieses Buch erzählt.
Ihr Leben ist Segeln -
über 100 000 Seemeilen weit und auf allen Weltmeeren. Ihr Zuhause ist die
See und VAGANT, das 15 Jahre alte, nur 9,20 m lange, verstärkte Serienboot.
Nach ihrer ersten Weltumsegelung zog es Ursel und Friedel Klee jetzt wieder
hinaus: südwestwärts über den Atlantik zu den Küsten Südamerikas, rund Kap
Hoorn, durch die rauhen Kanäle Patagoniens und dann zurück ins Warme, auf
den weiten Pazifik. Erhielt sie vier Jahre lang fest und tut es heute noch.
Zahllos sind die Inseln,
vor denen VAGANTS Anker fiel: Juan Fernandez, Osterinsel, Pitcairn, die
Gambiers, die Kermadecs und viele andere in Polynesien, Melanesien und
Mikronesien. Von Neuseeland ging es nordwärts nach Japan und über die
Aleuten nach Alaska. Dort kenterte VAGANT im ersten
Herbststurm des Jahres und
verlor, kieloben treibend, ihren Mast. Mit Mut, Besonnenheit und Glück
konnten sich die Klees in einen kleinen Nothafen retten; bei Fischern und
Waldläufern überwinterten sie und rüsteten ihr Boot neu aus. Und von dort
starteten sie im Frühling zu neuen Zielen: unbeirrbare Seewanderer, die
kein Aufheben von sich machen und doch so große Leistungen vollbringen,
dass
sie mit den Hiscocks und den Smeetons in einer Reihe stehen. Mit seiner
Frische und Unmittelbarkeit lockt das neue Buch der Klees uns hinaus zu den
fernen Horizonten der großen Ozeane und den noch unberührten Buchten an
ihren Küsten. Wer wie sie offne Augen und ein weites Herz besitzt, der
erlebt - auch als Nichtsegler mit ihnen hier die Freiheit der Seezugvögel.

Auf ihrer VAGANT im Jahre 1989. ein Jahr nach der
Kenterung.